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Orientierungssysteme im Kontext

Die Gestaltung von Orientierungssystemen unterliegt verschiedensten Kontexten, beinhaltet viele Gestaltungsdomänen und durchläuft dementsprechend interdisziplinäre Projektphasen. Gestalter von Orientierungssystemen müssen die Sprache des Architekten verstehen, sich auf den jeweiligen Ortskontext einlassen, die orientierende Information auf eine bestehende oder zu erwartende Informationslandschaft abstimmen und die Situation, die Fähigkeiten und Bedürfnisse des Nutzers berücksichtigen. Die Anforderungen an ein Orientierungssystem in einer von Effizienz geprägten Transit-Architektur sind mit denen eines Museums nur schwer zu vergleichen. Genauso sind die Anforderungen seitens eines Erstnutzers andere als die eines regelmäßigen, mit der Örtlichkeit vertrauten Besuchers. Die vorliegende Arbeit evaluiert und strukturiert relevante Nutzer-, Architektur- und Ortskontexte und leitet daraus funktionale und formale Schwerpunkte und Anforderungen zur Gestaltung von Orientierungssystemen ab. Der Fokus liegt dabei auf Informationsarchitektur (inhaltliche Informationsstrukturierung) und Visueller Kommunikation (formale Informationsaufbereitung). Die Arbeit schließt mit der Klärung der Zusammenhänge relevanter Arbeitsprozesse – speziell die des Architekten und des Gestalters. Das momentane Stadium der Arbeit begreifen wir als Zwischenziel, als eine wertvolle Sammlung, Strukturierung und Aufbereitung zentraler Kontexte und gestalterischer Themen, immer im Hinblick auf die systematische Gewährleistung von Orientierung im realen Raum. In einem nächsten Schritt wird die Arbeit verdichtet, prägnanter strukturiert und hinsichtlich relevanter Zielgruppen gezielt aufbereitet – mit dem Ziel, die finale Arbeit als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis zu publizieren.

Diplom Hauptthema 2005 von Markus Ort und Andreas Schwankl

Lehrgebiet: CI

Betreuung: Prof. Jacob

 
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