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Machinima

Lehrgebiete: > Audiovisuelle Medien, > Interface Design

Dozenten: > Stefan Terlinden, > Richard Jungkunz

 


Die Inspiration für ein mögliches Machinima kam durch die z.Zt. aktuelle Werbekampagne des weltweit größten Online-Computer-Multiplayer Rollenspiels „World of Warcraft“ (WoW). Die dazu gedrehten ca. 35 sekündigen Videoclips zeigen einen prominenten Schauspieler, der von seiner Rolle in diesem Computerspiel brichtet. Dabei wechselt die Ansicht immer wieder zwischen Real-Life Footage und In-Game Spielszenen. Der Schauspieler erklärt dabei seine Rolle in dem Spiel und fragt abschließen den Zuschauer, was dieser wohl spielen würde. Der Spot endet mit einer Packshot Animation und einem Slogan.

 


Für das Projekt habe ich mir überlegt, die Idee dieser Spots umzukehren: Spielcharaktere aus WoW stellen sich, aber vor allem die Personen von denen sie gespielt werden, vor und zeigen kurz und prägnant deren Leben. Am Ende des Spots stellt der Charakter dann die Frage an weitere Charaktere, von wem diese gespielt werden. Das ganze endet in einem Slogan, der dann das Real-Life bewirbt. Dazu sollen drei verschieden Spots kreiert werden.

 


Um diese Idee umzusetzen bedarf es eine für Machinmas spezielle Vorbereitung. Die verwendete Game-Engine, bzw. das Spiel, womit die Spots gedreht werden, ist logischerweise WoW. Um aber die Charaktere besser zu steuern, wird zudem noch der speziell für WoW entwickelte Modell-Viewer benutzt. Um das Spielgeschehen aufzunehmen, wurde das Screen-Capture-Tool FRAPS verwendet. Die Real-Life Szenen habe ich mit einer Digital-Kamera aufgezeichnet und das Rohmaterial mit Adobe After Effects und Adobe Premiere nachbearbeitet. Die Vertonung und Synchronisierung geschah im KISD Tonstudio.

 


Um drei Spots umzusetzen, benötigte man auch drei In-Game Charaktere und drei entsprechende Real-Life Pendants. Um den leicht ironischen Charme dieser Spots beizubehalten, entschied ich mich für folgende Charaktere: Eine Elfen Priesterin, die von einem „Vollidioten“ gespielt wird, ein kleiner Gnomen Magier, der von einem großen Bodybuilder gesteuert wird und ein brutaler Orc Krieger, dem eine Studentin virtuelles Leben einhaucht. Diese Konstellationen sollten zum einen zeigen, dass bei weltweit 10 Millionen aktiven Spielern, jeder Schlag von Mensch so ein Spiel spielt, zum anderen sollte ein Kontrast zwischen Spielfigur und Mensch entstehen, der die Thematik des Rollenspiels verdeutlicht.
Für den Packshot am Ende, entschied ich mich für ein gewöhnliches Milch-Tetrapack, als Symbol für einen allgegenwärtigen Gegenstand des „echten Lebens“, versehen mit dem Markennamen „REAL LIFE“.

 

> Projekt-Dokumentation als PDF (2,26 MB)

 

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