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Myong-Sin kwon Hauptthema Ökologie & Design Betreuung: Günter Horntrich
Ein motorloser, dennoch selbstständig entfaltender Sonnenschutz
«iWing» besteht aus diesen einfachen gefundenen Prinzipien. Innerhalb dieser Konstruktion vereinen sich die runde Form des Bogens, der Hebelmechanismus im Flugapparat eines Insekts, die Fächerung der Flügel eines Vogels und die Pneumatik einer Zelle. Diese Komponenten ermöglichen die Bewegung zu einer sich schließenden und öffnenden Schutzfläche vor starker Sonneneinstrahlung.
«iWing» ist in der Lage sich ohne die Hilfe eines Motors oder Elektrizität, autark, zu einer Sonnenschutzfläche auszufächern. Dabei passt es sich zwangsläufig adaptiv der Intensität der Sonneneinstrahlung an. Die maximale Sonnenschutzfläche wird bei maximaler Sonneneinstrahlung erreicht. Ein entsprechend dem Sonnenverlauf angepasster Aufbau der Konstruktion, verspricht auch bei teifer stehender Sonne eine Verschattung des Raumes.
Im Ruhezustand, d.h. bei Bewölkung, nutzt «iWing» den Vorteil einer gering beschattenden Fläche und gibt somit dem darunter liegenden Raum Licht. Bei Sonnenschein heizt sich ein Absorber auf über ca 200° C auf und leitet die Hitze in den Aktuator, dem eigentlichen sinnverwandten «Motor» dieses Systems. Dieser besteht aus einer luftgefüllten Membran, die sich auszudehnen vermag. Heizt sich die Luft auf, so drückt die Membran durch die Volumenvergrößerung mit 2,54 bar gegen einen Hebelmechanismus, der die Flügel der Sonnenschutzfläche in Bewegung setzt.
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