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Kölner Klopfer: Doch kein Drogenkurier

Form 182, 6/2002

 

John Maeda, Grafiker und Professor am MIT, wurde der Kölner Klopfer verliehen. Der Preis aus Silikon wird seit 1997 von den Studenten des FB Design in Köln vergeben. Maeda liess Michael Erlhoff wissen: »Es wird Sie überraschen zu hören, dass der Klopfer von Fluglinien als gefährlich eingestuft wird. Als ich in Heathrow bereits im Flugzeug saß, kam eine aufgeregte Stewardess zu mir und forderte mich auf, sofort das Flugzeug samt Gepäck zu verlassen. Man hat etwas gefunden – und zwar den Klopfer. Öffnen Sie das!, befahl man mir. Ich gehorchte und warnte das Personal, dass sie nicht verstehen würden. Der Klopfer war in getrocknetes Gras eingepackt. Man dachte also, ich schmuggelte Drogen. Wow! So viel Marihuana darf man mit ins Flugzeug nehmen?, fragten vorüber gehende Passagiere. Dass der Hase vor dem Sicherheitspersonal fröhlich hin und her wackelte, machte die Sache nicht besser. Im Sprengstoff- Scanner stellte sich heraus, dass er tatsächlich ungefährlich war. Als ich ins Flugzeug zurückkehrte, dachte jeder, ich sei Terrorist. Man beobachtete mich, so dass ich mich nicht traute, hastige Bewegungen zu machen.«

 

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