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Der Kölner KlopferMit dem »Kölner Klopfer« ehren die Studierenden der Köln International School of Design seit 1996 den/die »weltbeste/n Designer/in«. Damit würdigen sie herausragende Personen oder Gruppen, die sich nach Ansicht der Studierenden in besonderem Maße um das Design verdient gemacht haben. Ein Designpreis der besonderen ArtJedes Jahr schlagen die Studierende der Köln International School of Design Designer und Designerinnen für den »Kölner Klopfer« vor versammelter Studierendenschaft vor. Im Anschluss an die Präsentationen findet eine geheime Wahl statt, wo sich entschieden wird, wer den Preis erhalten darf. Der Kölner Klopfer ist weltweit wohl die einzige Auszeichnung, die von Studentinnen und Studenten verliehen wird. Die einzige Vorraussetzung, die an die Preisträger gestellt wird ist, dass sie ihren Preis persönlich entgegennehmen müssen. Die stilisierte Hasengestalt aus vergoldetem Silikon (Entwurf: Sandra Maßelter) verweist mit ihrer auffallenden Ähnlichkeit zum Dom auf ihre Geburtsstätte Köln. Erik Kessels erhält den Kölner Klopfer 2011 Seit nunmehr sechzehn Jahren wählen die Studierenden der Köln International School of Design (KISD) der Fachhochschule Köln in einer Vollversammlung die aus ihrer Sicht wichtigste Designerin oder den wichtigsten Designer des Jahres als Preisträger/-in des Kölner Klopfer aus. Im Jahr 2011 fiel die Wahl auf Erik Kessels. Am 30. Juni wurde dem niederländischen Designer die Auszeichnung persönlich in Köln übergeben und Kessels wurde gebührend von den Studierenden an der KISD gefeiert. Den Artikel zur Veranstaltung im Kölner Stadtanzeiger online lesen unter: www.ksta.de/html/artikel/1309335025309.shtml Erik Kessels, geboren 1966 im niederländischen Roermond, betreut als Creative Director und Mitgründer der Amsterdamer Werbeagentur KesselsKramer internationale Marken wie Diesel, Oxfam oder Ben. Das Portfolio der Agentur reicht von klassischer Werbung bis hin zu Dokumentarfilmen. 2007 gründete KesselsKramer einen Ableger in London, das KK Outlet. Wie die Hauptagentur fungiert das Büro in London nicht nur als Werbeagentur, sondern auch als Galerie, die Ausstellungsraum bietet für junge Künstler und Designer. Neben seiner Arbeit in der Agentur ist Erik Kessels passionierter Fotosammler und veröffentlichte zahlreiche Bücher mit Fotos aus seiner Sammlung, unter anderem die Bilderserien »Instant Men Wonder« und »2 Kilo of KesselsKramer«. Kessels ausgefallenen Commercials für Firmen wie Diesel und Vitra haben einen Wort- und Bildwitz, der über Europa hinaus den Zeitgeist trifft. Aber nicht nur mit seiner Werbung macht Erik Kessels auf sich aufmerksam. Privat iniziierte Projekte wie die Dokumentation »The other Final« oder seine Flohmarkt-Bilder-Sammlungen, »Useful Photography« und »In almost every Picture« sorgen dafür, dass er Ausstellungen in New York, Arles oder im Grafikmuseum in Breda hat. Immer wieder geht Erik Kessels zahlreiche Kooperationen ein. Sein Grundsatz dabei: Arbeit muss Spaß machen, und man sollte sie mit Herzblut machen. Dies zeigt unter anderem seine Arbeit an der Amsterdamer Architektur Akademie, an der er 2008 als Artist in Residence unter dem Motto »Amateurism« einen Winterworkshop mit den Studierenden hielt und eine Vorlesungsreihe zum Thema organisierte. Auf der vom venezianischen Designstudio Tankboys ins Leben gerufenen Webseite manifestoproject.it wird die Maxime »Life is too short to spend it with assholes« als KesselsKramer Manifest wieder gegeben. Die Laudatio hielt eine sichtlich aufgeregte Inge Paeßens, die Studentin, die den Preisträger vorgeschlagen hat. Moderiert wurde der Abend von Professor Dr. Michael Erlhoff. Anschließend hatten die Studierenden und Gäste ausgiebig Zeit Erik Kessels persönlich kennen zu lernen. 2010: Dieter Rams erhält den Kölner Klopfer![]() "Ich habe schon viele Preise bekommen – aber dieser, der von Studenten vergeben wird, ist mir der teuerste», sagte ein sichtlich berührter Dieter Rams nachdem Christian Büry und Manuel Krings ihm den »Kölner Klopfer 2010« überreichten. In ihrer Laudatio erklärten die beiden Studierenden der KISD: «Vieles, was Dieter Rams gesagt und getan hat, hat nichts an Aktualität eingebüßt.» 2010 haben die Studierenden den wohl berühmtesten deutschen Designer Prof. Dr. hc Dieter Rams dafür ausgewählt – und dieser hat die Auszeichnung mit Begeisterung angenommen. Am 06. Mai 2010 konnten die Studierenden Christian Büry und Manuel Krings den Preis vor einem großen Publikum und unter viel Applaus an der KISD an Dieter Rams persönlich überreichen. Zur Begründung heißt es bei den Studierenden: «Mit seinem ebenso klugen wie präzisen Konzept von Einfachheit und Klarheit des Produkt-Designs und mit seiner ebenso sozialen wie professionellen Haltung ist Dieter Rams schon seit mehr als fünfzig Jahren ein Vorbild auch für die Zukunft von Design.» Der Präsident der Fachhochschule Köln, Prof. Dr. Joachim Metzner, sagte dann auch: «Sie haben unsere Welt mit Ihren Ideen durchformt.» Im Anschluss an die Laudatio diskutierten Prof. Dr. h.c. Dieter Rams, Prof. Günter Horntrich (KISD) und die Studierenden Christian Büry und Manuel Krings aktuelle Fragestellungen des Design.
2009: Ingo Maurer erhält den Klopfer![]() Die Studentinnen und Studenten haben 2009 Ingo Maurer für diese Auszeichnung ausgewählt – und würdigen damit dessen ebenso herausragendes wie vielfältiges Engagement für kluges, erfahrbares und auch technisch innovatives Design und dessen Kompetenz, dies intensiv zu kommunizieren. Bisherige Preisträger |
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