Grundsätzliches

(Abstrakte) Daten werden durch Codierung in (verständliche) Informationen transformiert. Diese einfache Aussage, die N. Shedroff in seinem Continuum of Understanding anschaulich dargestellt hat, ist die Grundlage für unsere Ansätze, etwas zu "Mappen", also zu transformieren und sensorial zu codieren.

Mapping bedeutet eine Transformation und Abbildung von Daten mit dem Ziel einer möglichst verständlichen Darstellung und Kommunikation von Sachverhalten. Alternative Darstellungsformen werden gesucht.

Im Rahmen dieses Projektes sollen abstrakte ebenso wie gewöhnliche Dinge, Sachverhalte und Zustände analysiert und anschließend auf neue Art und Weise kommuniziert werden.

Dabei soll mit unterschiedlichen sensorialen Codierungsformen experimentiert werden; es muessen durchaus nicht immer nur "Info-Visualisierungen" entstehen; dort wo es sinnvoll ist und der Verständlichkeit dient sollen auch andere Formen der Codierung eingesetzt werden (Wie kann ein Geruch aussehen? Wie hört sich Zeit an?). Dabei geht es jedoch nicht um synästhetische Konzepte.


Themen

Ausgangspunkt der Überlegungen ist ein (komplexer) Sachverhalt. Dies kann ein Fussballspiel sein; ein Gericht, das gekocht wird; eine Reise, die beschrieben wird (alle diese Beispiele sind stark durch den Faktor Zeit strukturiert)

In der Einführungsveranstaltung stimmen wir uns ab, ob sich ein gemeinsames Oberthema finden lässt. Vorschlag ist die Untersuchung und Darstellung unterschiedlichster Aspekte unseres Fachbereiches, den wir damit einmal ganz anders darstellen und vermitteln könnten.

Hier kann unterschieden werden zwischen statischen Aspekten (Wieviele Studierende, welche Themen, welche Auslastung, wieviele Bewerber;
Was machen ehemalige Studierende heute?die EVA-AG wäre also ein guter Ansprechpartner), dynamischen (Echtzeit-)Aspekten (Wie spät ist es? Wie viele Studierenden sind an der FH? Welche Projekte finden aktuell statt?) und kontextualisierenden Aspekten (welcher Input ist wichtig, was gehört noch zum Studium etc).

Ziel wäre die Entwicklung verschiedener Darstellungsformen, die möglichst viele Auskünfte über den Fachbereich und insbesondere die Menschen am Fachbereich geben.