| Thema 1: Ein Museum in Köln Zunächst konzentrieren wir uns auf 2 Museen in Köln, von denen Sie sich für eines entscheiden. Finden Sie heraus: Was bedeutet ein Besuch des Museum Ludwig? Was bedeutet ein Besuch des Wallraf-Richartz-Museum? Besuchen Sie, beobachten Sie, fotografieren Sie - ethnographieren Sie. Wie kommt man darauf, wie kommt man dahin, was macht man dort, was macht man danach? Was geschieht auf dem Weg dorthin? Mit welchen Medien kommt man in Berührung? Welche Ansätze gibt es, um mit digitalen Medien das "Besuchserlebnis" zu verbessern, den Besuch und seine Planung zu erleichtern, im Museum mehr zu erfahren, etwas mitzunehmen... Als Resultat werden Sie einen Vorschlag präsentieren, wie im Kontext des von Ihnen untersuchten Museums die Besucher "besser" Informiert sind - und Sie überzeugen mit einer plausiblen Definition von "besser".
In diesem Projekt wollen wir uns auf den Bereich Fahrgastinformation inclusive dem Lösen von Fahrkarten beschränken - noch immer groß genug. Konzentrieren wir uns auf Köln. Es gib die KVB mit innovativen Diensten wie dem HandyInfo und es gibt den regionlen Verkehr im Verkehrsverbund, der sich natürlich mit Angeboten der DB überschneidet. Diese komplexen Systeme zu durchdringen ist unmöglich - nicht in zwei Wochen. Dennoch: Beobachten udn analysieren Sie die Situation aus Nutzersicht; gehen Sie wieder von einem Benutzer aus, der beispielsweise
Wann informiert sich ein potenzieller Fahrgast, mit welchen Medien? Wie kommt er an die Information, wie geht er mit der Information um? Wie gewohnt erstellen Sie in einem ersten Schritt die Context Map, um auf dieser Grundlage dann zu entscheiden, wo Sie entscheidenden Vorschläge zur Verbesserung entdecken. Wenn Sie in das Thema kommen möchten, können Sie sich auch einmal überlegen, welceh Fahrpläne Sie kennen, was es gibt. Sie müssen nicht nur bei Google suchen, natürlich müssen Sie dann auch die Underground Map von Henry Beck (neben ihm gab es noch viele andere, die meist auf ihn zurückgehen) kennen. Und Sie müssen Menschen beobachten, die Fahrpläne nutzen, Automaten nutzen, in Schlagen stehen, rennen, drängeln... Die Kernfrage lautet also: Wie können Informationsmedien die Qualität des öffentlichen Personenverkehrs verbessern?
Eine Themenstellung, die also Interface-Konzepte für das "Intelligente Zuhause" offen angehen würde, müsste auf dieses Zusammenspiel auf allen erdenklichen Ebenen abzielen. Unser Zuhause ist zunehmend mit technischen Geräten ausgestattet, die zu einem großen Teil auch über Fernsteuerungen kontrolliert werden können. Wie viele solcher Fernbedienungen gibt es, überschneiden sich die in ihnen angelegten Handlungsräume? Wo gibt es zwar control, aber noch nicht remote? Wie "fern" muss, kann remote sein? Dieses mal soll auf der Basis der gemeinsamen Beobachtung, Analyse und Untersuchung dieses Kontextes (Context Map) jeder von Ihnen einen eigenen Ansatz entwickeln. Der Ansatz soll etwas Fern/Steuern, nach all den komplexen Themenstellungen geht es dieses mal explizit um ein "so einfach wie möglich". Selbstverständlich dürfen Sie intelligente Objekte erdenken, die meherer "Devices" oder elektronische Geräte steuern können. Die Problemfälle dürften auf der Hand liegen. Google findet dieses mal immerhin 195.000 Bilder. Es gibt eine Vielzahl von Versuchen der Standardisierung - beispielsweise eben für Information Technology Access Interfaces. Dass es auch einfacher gehen kann, zeigen Ambient Devices - oder deren digitale Repräsentatnzen, die Widgets im Dashboard, die nun beispielsweise auch OSX Tiger anbietet.Doch dies nur für den Kontext Ihrer "Desktop Research". Beziehen Sie in Ihren Gedanken und Ansätzen unbedingt den Raum, die Position des Benutzers im Raum, seine Gesten, mit ein.
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