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Date: 05/02/2004 Keywords: CHI 2004, Open Source Der abschließende Talk der CHI 2004 wurde von Tim Brown (IDEO) gehalten. Die Hauptaussage nach meinem Verständnis: Designer gestalten immer weniger Produkte und immer mehr »Experiences«. Brown hat hierzu einige Beispiele aus der Arbeit von IDEO angeführt, darunter den Prada Epicenter Store in New York, bei dem mit Hilfe von RFID Technologie neue Möglichkeiten im Einzelhandel erprobt werden. Ein anderes Beispiel: Die Vodafone-Zentrale in Lissabon. Dort können Besucher über ihr Handy oder über vorhandene Terminals Anwendung auf einem vor dem Gebäude installierten Display-Kubus steuern.Brown unterschied in seiner Rede zwei grundlegend verschiedene Ansätze bei der Gestaltung von Erfahrungen. Einerseits »Top-Down«, beispielsweise praktiziert von Apple für den iTunes/iPod Service oder von Disney für die Disney Parks. Charakteristisch für Top-Down-Ansatz sei das hohe Maß an Kontrolle, verbunden mit notwendigerweise großen Investitionen. Die andere Seite: »Bottom-Up«, Beispiel hierfür: eBay. Typisch für das Design im Stil von Bottom-Up sei die Konzentration auf die Gestaltung von Plattformen und die Auflösung des Gesamptproblems in Teilstücke. Dieser Vergleich erinnert mich sehr an die Analogie von der »Kathedrale und dem Basar«, den Eric S. Raymond in seinem gleichnamigen Buch verwendet, allerdings geht es ihm dabei um die Entwicklung von Open Source Software. Auch er sieht als einen der entscheidenden Unterschiede das Maß an Kontrolle, dass die Planer über die ausführenden haben. |
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