Interface Design Mailingliste: Re: [Interface] The Secret Lives Of Numbers

Autor: Kim Altintop (kim_at_ds.fh-koeln.de)
Datum: Sam 23 Feb 2002 - 14:46:49 CET



Hi,

> [...] das werden wahrscheinlich eher so bekannte
> Geschichten wie Lautstärke, Loops, Rhythmik/Beats etc. sein.

Das steht in der Erklaerung...

> strukturellen/dramaturgischen Aufbau des Musikstücks erkennen

Auch hier muss ich sagen: so langsam langweilt es mich, diese Versuche, hoerbares zu _visualisieren_. Was genau ist denn der Sinn davon? Warum kann man nicht einfach _zuhoeren_, dann wird man den "strukturellen/dramaturgischen Aufbau" schon mitbekommen (insofern man die Faehigkeit des Hoerens von Musik besitzt). Apropos Musik: wenn wir von komponierter Musik reden, waere doch viel interessanter, sich mit der umgekehrten Transformation zu beschaeftigen: Bild in Ton, bzw. Notation in Musik. Um hier nicht den Rahmen zu sprengen: wer die Gelegenheit hat, sollte sich mal die "Bilder" = Partituren von John Cage anschauen, die bei Brandes/Erlhoff in der Wohnung haengen. Man wird feststellen, dass das nicht dasselbe ist.

Hm. Ich muss sagen, ich bin im Moment zu beschaeftigt fuer feinziselierte Dialektik - aber sollte sich jemand bemuessigt fuehlen, diesen Thread noch etwas weiterzufuehren, nehm ich mir mal die Zeit, die Statements oben etwas genauer auszufuehren... ;-)

> rudimentäre Erwartungshaltungen pflegen.

Was ist denn das, eine rudimentaere Erwartungshaltung?

So long,

Kim



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