Art des Projekts

Kurzfristig

Kooperation

Betreuung durch

Prof. Dr. Lasse Scherffig

Guest Lecturer(s)

Eduard Paal

Lehrgebiet

Interaction Design

Teilnehmer

RoboLAB ist eine Skulptur, Werkstatt und Galerie für inklusive und barrierefreie Kunst im bekannten Kölner Kulturort Odonien. Hier arbeitete eine Gruppe Studierender der KISD mit Künstler*innen aus der Behinderten-Community zusammen, um Prototypen für Barrierefreiheit zu entwickeln, die die Vielfalt menschlicher Wahrnehmungs- und Handlungsformen berücksichtigen. Ziel war es, Benutzerfreundlichkeit nicht aus dem Blickwinkel einer unhinterfragten Normalität und der damit verbundenen Fähigkeiten zu verstehen. Stattdessen standen Co-Creation, die Ideen des Do-it-Yourself und des Do-it-with-Others und die Idee einer „Aestehtics of Access“ im Vordergrund, für die sich Barrierefreiheit nicht nachträglicher hinzufügen lässt, sondern als integraler Bestandteil des gesamten kreativen Prozesses zu verstehen ist.

Die Prototypen wurden zusammen mit Dodzi Dougban, Tom Auweiler, Verena Auweiler Gerda König und Amy Zayed entwickelt und zielen auf unterschiedliche Handlungsfelder ab: auf Navigation im  Rollstuhl, das visuelle und taktile Erleben von Musik, Alternativen zur Informationsvermittlung an der Theke, das Erleben von Kunst durch Geruch und durch subjektive akustische Beschreibungen, sowie auf einen allgemeinen Perspektivwechsel, der Blickwinkel (oder Wahrnehmungsweisen) jenseits gewohnter „Normalität“ einbezieht.

Die Prototypen sind auf der Projektwebsite dokumentiert.

 

Weitere Informationen:

https://robokisd.cargo.site/ 

https://robolab.online/