Das Projekt »Wenn’s dunkel wird geht’s los ...« ist ein Kooperationsprojekt zwischen der KISD – Köln International School of Design und dem Leuchtenhersteller Trilux. Es fand während des Sommersemesters 2014 statt.

Zielsetzung war es, neue Lichtkonzepte auf Grundlage von lichtleitenden Materialien und in diesem Kontext auftretenden Effekte zu entwickeln. Das Projekt wurde von Prof. Hatto Grosse (KISD), Eduard Paul (KISD) und Sebastian Ludwig (Trilux) betreut. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit »OLED – Leuchtmittel der Zukunft?« ergab sich die Möglichkeit zu einem weiteren Projekt zwischen Trilux und der KISD.

Die aktuelle technologische Entwicklung zeigt, dass, obwohl die OLED zur Zeit eine schnelle Entwicklung durchlebt, die klassische LED fast ebenso große Fortschritte machen kann. Somit ist diese der OLED in Effizienz, Preis und Handhabung noch überlegen.
Außerdem ergibt sich die Möglichkeit, mittels lichtleitender Materialien, wie zum Beispiel PMMA, auch mit LEDs gleichmäßig leuchtende Flächen und filigrane Raumstrukturen zu erzeugen.
Im Spannungsfeld dieser Entwicklungen hatten die Studierenden nun Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Lichtkonzepte. Dabei nutzen sie die Vorteile, die sich im Kontext von Forschung und Lehre an der KISD ergeben: In interdisziplinären Teams hatten Studierende viel Raum für Experimente unter Einbeziehung angrenzender Disziplinen, wobei die Verdichtung dieser Erkenntnisse stets im Diskurs aktueller soziokultureller Fragestellungen stattfand. Das Resultat ist eine Bandbreite an Konzepten, die ein ausgewogenes Spektrum zwischen gegenwärtigen technologischen Anwendungen und möglichen Szenarien für künftige Lichtlösungen spannen. Die Darstellung der erarbeiteten Konzepte erfolgte in unterschiedlichen Formen der Visualisierung und des Modellbaus.
Wir danken an dieser Stelle herzlich der Firma Trilux und unserem Ansprechpartner Sebastian Ludwig für die tatkräftige Unterstützung.

»Libelle«

(http://christianzander.com/libelle/)
Bewegtes Licht
Christian Zander und Christian Küller
Der traditionelle statische Büroarbeitsplatz befindet sich im Wandel. Das Büro der Zukunft ist in Bewegung – Arbeitssituationen können sich ständig ändern. Die dynamische Büroleuchte »Libelle« bietet die Möglichkeit, an flexiblen Arbeitsplätzen individuelle Lichtstimmungen zu schaffen. In formaler und motorischer Anlehnung an das namensgebende Insekt bewegen sich vier unabhängig voneinander in der Position steuerbare Flügel. Das von ihnen gestreute Licht ist gleichermaßen einzeln dimmbar. Im Zusammenspiel wird eine fokussierte Ausleuchtung möglich gemacht.

»Coral«

Errechnete Gestaltung
Vitus Schuhwerk
Coral ist eine korallenähnliche Struktur, die im Inneren ihrer Äste Licht von einer einzigen Quelle an der Decke in den Raum transportiert. Über ihre Äste verteilt Coral das eingestrahlte Licht an ihre äußeren Punkte.
Die vielen einzelnen Lichtquellen, welche hieraus entstehen, sind so verteilt, dass sie für ein
lebendiges Licht im Raum Sorge tragen. Mithilfe neuer Technologien ist jede dieser Korallenstrukturen individuell angefertigt und auf ihren jeweiligen Raum ausgelegt. So werden Räume nicht nur flächig ausgeleuchtet, sondern auch den Wünschen entsprechend inszeniert.

Weitere Konzepte

–  Christian Küller und Christian Zander
Triled
–  Frederik Sheve
Reflektor
–  Sascha Praet
LIMA
–  Moritz Wallasch