Die Labore und Studios der KISD fördern Projekte der gestalterischen Forschung. In ihnen werden relevante Fragestellungen in ergebnisoffenen, explorativen und kritisch reflektierenden Gestaltungsprozessen untersucht.

Die Labore verstehen sich als zentrale Orte des Experimentierens, an denen gestalterische Formen und Prozesse unter Zuhilfenahme spezifischer Medien, Materialien und Instrumente analysiert und entwickelt werden. Die Studios bieten agile Räume, in denen Techniken und Stoffe erprobt oder vorläufige Ergebnisse dokumentiert werden, mit dem Ziel, die gestalterisch-forschende Arbeit an der KISD zu erweitern und zu kommunizieren. Die transdisziplinäre und kollaborative Arbeit in den Laboren und Studios wird von wissenschaftlichen und studentischen Mitarbeiter:innen begleitet.

Datenverarbeitung und interaktive Systeme sind ein integraler Bestandteil unseres Alltags. Sie reichen von Webanwendungen über Spiele bis hin zu eingebetteten Dienstleistungen. Ihre Gestaltung hat direkten Einfluss auf die Beziehungen zwischen Nutzer:innen und Technologie. Im Physical Computing Lab werden diese Beziehungen erforscht, indem in anwendungsorientierten ebenso wie in spekulativen Entwürfen hinterfragt und untersucht wird, wie wir mit Technologie interagieren, wie wir sie in unser Alltagsleben integrieren, und wie sie sich auf unsere Umgebung auswirkt. Dabei wird sowohl die Gestaltung von Computersystemen erkundet, als auch die Gestaltung ihrer materiellen Ausdrucksformen und physischen Interfaces.

Das Labor bietet Studierenden hierfür sowohl Geräte und Werkzeuge zur Entwicklung interaktiver Systeme (z.B. Arduino Uno/Nano, Raspberry Pi, ESP32 und eine Sammlung kompatibler Sensoren, Motoren, LEDs), als auch Unterstützung beim Programmieren und, durch die enge Verbindung mit dem Prototyping Lab, Möglichkeiten zur materiellen Untersuchung der Schnittstellen zwischen Mensch und Technologie.

Physical Computing Lab:
Prof. Dr. Lasse Scherffig, Interaction Design
Prof. Philipp Heidkamp, Interface Design
Eduard Paal

Sogenannte »künstliche Intelligenzen« sind derzeit in aller Munde, werden von unzähligen Unternehmen und aus dem Boden sprießenden Start-ups als Verkaufsargument angeführt, während sie abwechselnd als universelle Heilsbringer oder als existenzielle Bedrohung der Menschheit beschrieben werden. Designer:innen sind meist nur am Rande in deren Entwicklungsprozess eingebunden: Gestaltungsaspekte werden oft vernachlässigt, die sozialen Implikationen dieser Systeme werden nicht untersucht oder diskutiert und die Bedürfnisse der potenziellen Nutzer:innen werden nicht oder nur unzureichend berücksichtigt.

Das Living Objects Lab ist Teil eines Forschungsverbunds, in dem die KISD und vier weitere Hochschulen daran arbeiten, die Lehre von KI-Methoden in die Aus- und Weiterbildung von Designer:innen zu integrieren. Es knüpft an die bestehenden Labore der KISD, insbesondere das Prototyping Lab, an und schafft einen Raum, um Code – insbesondere fortgeschrittene Algorithmen, die Elemente des machine learning oder deep learning enthalten – in Materialien und Objekte einzubetten und so sogenannte Living Objects zu schaffen. Zu diesem Zweck haben die Studierenden im Labor Zugang zu leistungsstarken Computern, mobilen und kleinen Einplatinencomputern, kleinsten Mikrocontrollern und einer Werkbank für elektronische Arbeiten. Für komplexere Rechenaufgaben, wie das Training von Machine-Learning-Modellen, besteht zudem die Möglichkeit, das Rechenzentrum des Verbundprojekts zu nutzen.

Living Objects Lab:
Prof. Dr. Lasse Scherffig, Interaction Design
Jakob Kilian
Laura Wagner

Materielles Experimentieren steht im Mittelpunkt des gestalterischen Forschens an der KISD. Die physische Umsetzung von Ideen ist Teil iterativer Entwurfs- und Entwicklungsprozesse und birgt das Potenzial, neue Erkenntnisse und Fragestellungen hervorzubringen. Es ermöglicht Designschaffenden, Qualitäten von Form und Material sowie deren Einfluss auf die Wahrnehmung zu erforschen, materielle Eigenschaften und ihre Auswirkungen auf Produktionsprozesse zu verstehen, Gestaltungen zu testen und zu verfeinern. Das Prototyping Lab mit den Modellbau-, Holz- und Metallwerkstätten sowie dem Keramikstudio bietet den Studierenden Unterstützung bei Prototyping, Modellbau und Materialforschung. Das Lab fördert das Experimentieren sowohl mit Materialien als auch mit Werkzeugen, insbesondere in Hinblick auf moderne Produktionstechniken wie z.B. den 3D-Druck, die ein Neudenken von Design und Designprozessen initiieren.

Das Lab verfügt unter anderem über mehrere 3D-Drucker, mit denen Modelle und Objekte gedruckt werden können (Prusa i3 MK3S für den Druck mit Filamenten und 3D Systems ProJet 360 für den Druck mit Pulver), eine Laserschneidemaschine (SABKO 1290) zum Schneiden oder Gravieren von zahlreichen Materialien und eine Tiefziehmaschine zur Verformung von flächigen Kunststoffen, wie sie in der Verpackungsindustrie verwendet werden.

In der Holzwerkstatt befinden sich professionelle Werkzeuge und Maschinen, mit denen Objekte und Materialsysteme aus Holz hergestellt werden können. Studierenden mit einem Schreinergesellenbrief  oder Maschinenschein wird ermöglicht, auch Großgeräte wie eine Formatkreissäge, eine Tischfräse oder eine Abricht- und Dickenhobelmaschine zu verwenden. In der Metallwerkstatt kann eine große Bandbreite an Blechen und Profilen zugeschnitten und bearbeitet werden. Werkstücke können gebogen, gebohrt, gedreht oder gefräst werden. Um Bauteile miteinander zu verbinden, stehen neben der Möglichkeit zu Schraub- und Nietverbindungen unterschiedliche Schweiß- und Lötverfahren zur Verfügung. Auf diese Weise lassen sich auch komplexe Konstruktionen realisieren. In der Keramikwerkstatt befindet sich ein Ofen zum Feuern von Keramiken bei einer Temperatur von bis zu 1300° C.

Modellbauwerkstatt: Sebastian Heilmann
Holzwerkstatt: Gerd Mies
Metallwerkstatt: Hendrik Arnold
Keramikstudio: Gabriel Fiebelkorn (Studentischer Tutor)

Das Textile Lab ist ein offener, agiler und interdisziplinärer Ort für textile Experimente. Es bietet die Möglichkeit, das wechselseitige Wirkverhältnis von Kleidung und Körper, den Zusammenhang von Textilien und interaktiven Technologien oder Verfahren nachhaltiger Stoffproduktion zu erforschen. Studierenden stehen hierfür mehrere Industrienähmaschinen, eine Overlockmaschine und eine Strickmaschine zur Verfügung.

Textile Lab:
Prof. Jenz Großhans, Design Concepts
Mariam Mikadze (Studentische Tutorin)

Essen ist vor allem eine sensuelle Erfahrung. Es spricht all unsere Sinne an und ist darüber hinaus eine gesellschaftlich bedeutsame Aktivität mit ausgeprägten kulturellen Gebräuchen, Ritualen und Konzeptionen. Essen und Esskultur sind daher von großem Interesse für die Erforschung von Ernährungsbildung, von sozialen Bedingungen und Einflussfaktoren auf das Essverhalten, von kulturellen Konstruktionen von Identität,  Nachhaltigkeit- und Gesundheitsvorstellungen, Produktions- und Distributionsmodellen und vielen weiteren gesellschaftlich relevanten Aspekten.

Das Food Lab ist ein voll ausgestattetes professionelles Küchenlabor, das Raum für Experimente zu Produkten und Materialien aus Lebensmitteln und Lebensmittelabfällen, für Gestaltungs- und Produktionsprozesse und nicht zuletzt für sinnliche Erfahrungen bietet.

Food Lab:
Prof. Jenz Großhans, Design Concepts
Arda Kertmen (Studentischer Tutor)

Das Erforschen von Materialien schließt auch das Experimentieren mit Farben und ihren Ausdruckswerten ein. Im Paintshop und im Screen Printing Studio erkunden Studierende Farbstoffe und Prozesse des Farbauftrags in der zwei- und dreidimensionalen Gestaltung. Sie gewinnen hierbei ein theoretisches und praktisches Verständnis für die materiellen wie affektiven Wirkungen von Farbe. Die Studios bieten Raum für Farbforschungen und stellen Werkzeuge zur Verfügung, um mit Siebdruck und verschiedenen Arten von Lackarbeiten zu experimentieren und dabei Farbeffekte, physische Eigenschaften von Farben und Verfahren des Farbauftrags zu untersuchen.

Paintshop: Yannick Lange (Studentischer Tutor)
Screen Printing Studio: Friedel Schlör (Studentischer Tutor)

Das Motion Experience Lab mit integriertem Virtual-Reality-Lab versteht sich als hybride, spielerisch experimentelle Umgebung für Forschung im Lehrgebiet »Image and Motion«, mit Schwerpunkt auf der künstlerischen Erforschung von Augmented Motion im Kontext performativer Interaktion und interdisziplinärer Medienwissenschaften. Der konzeptionelle Rahmen des Labs ermöglicht Umdeutungen und ermutigt zu disziplinübergreifenden Ansätzen. In diesem Rahmen führen Studierende in einer High-Tech-Umgebung praktische Forschung an Prototypen und Gestaltungen durch und untersuchen dabei Aspekte von Bewegung, Audiovisualität, räumlicher Performance, Interaktion und Experience Design.

Im Motion Experience Lab können Studierende direkt mit und in Virtual Reality arbeiten (mit Geräten wie HTC Vive Brillen inklusive Trackern, Oculus Quest Headsets, einem Optitrack MOCAP System inklusive Kameras, Anzügen und Marker Sets) oder die virtuelle Realität erweitern mithilfe eines Greenscreens, zahlreichen Videokameras, Punktwolken-Tracking-Kameras (AZURE Kinect), AV-Equipment (z.B. DMX-gesteuerte Lichter, ein Lumidesk Mixer, Surround-Lautsprecher, Verstärker) und vieles mehr.

Motion Experience Lab:
Prof. Nina Juric, Image and Motion

Das Photo Studio fördert experimentelle Herangehensweisen an Darstellungsweisen, Techniken und Praktiken der analogen wie digitalen Fotografie. Die Kamera wird als Werkzeug zur Erforschung von Licht, Farbe, Form, Struktur und Perspektive verstanden. Zusammenhänge, die sich dem menschlichen Auge nicht direkt erschließen, können durch die Fotografie als Verfahren sichtbar gemacht werden. Das Photo Studio bietet den Studierenden Raum und Mittel für fotografische Experimente, aber auch für eine präzise Dokumentation und Präsentation gestalteter Objekte und finaler Entwürfe. Die fotografische Dokumentation ist ein zentrales Verfahren des gestalterischen Forschens und ermöglicht die Reflexion sowohl von Entwurfsergebnissen als auch von den diesen vorangegangenen Prozessen. Ebenso wichtig ist es, die gestalterischen Arbeiten und die hieraus hervorgegangenen Erkenntnisse  anschaulich und für andere nachvollziehbar zu machen. Hierbei werden die  Studierenden dazu angeregt, die eigenen kulturellen und sozialen Prägungen des Wahrnehmens und Gestaltens zu reflektieren und in Bildpräsentationen transparent werden zu lassen.

Das Photo Studio verfügt über professionelle Fotokameras (darunter eine Canon 5D DSLR Vollformat und eine Hasselblad Mittelformat) sowie eine hochwertige Studioausrüstung, einschließlich eines Tisches für Produktfotografie, eines stationären Multi-Hintergrundsystems und einer nahtlosen Hohlkehle. Das Studio umfasst außerdem eine Dunkelkammer für Analogfotografie und den kompletten Schwarzweissprozess, von der Filmentwicklung bis zum Abzug auf Fotopapier.

Photo Studio: Patrick Schwarz

Das Computer Studio dient als allgemeiner Experimentierraum für digitales Entwerfen und Gestalten und steht den Studierenden für das freie Arbeiten an ihren Projekten zur Verfügung. Es bietet vielfältige Möglichkeiten der Anwendung von Computer-, Audio-, Video- und Medientechnologie im Design und ist damit eine zentrale Einrichtung der KISD. Das Studio ist mit zahlreichen Arbeitsplätzen und entsprechendem Equipment ausgestattet. Für Foto- und Videoproduktionen  kann eine fünf Meter breite Hohlkehle genutzt werden, ebenso wie ein Zweiraumsystem für Audioaufnahmen. Eine studentische Hilfskraft ist durchgängig als Ansprechpartner anwesend. 

Der Equipment Service unterstützt alle Lehr- und Forschungsgebiete der KISD und ermöglicht erst das gestalterische Denken und Entwerfen – vom Projekt über die Ausstellung und Präsentation bis hin zur Dokumentation desselben –, indem er die hierfür notwendigen Instrumente, Apparate und Geräte zur Ausleihe bereitstellt.

Computer Studio: Clemens Wahlig
Equipment Service: Martin Schafmeister

Im Digital Open Learning Lab werden innovative Konzepte und Formate zur Gestaltung projektbasierter Lern- und Lehrszenarien im digitalen Raum entwickelt. Das studierendenzentrierte Social-Learning-Environment „Spaces“, das an der KISD und der TH Köln zur Kommunikation, zur eigenständigen Organisation des Lernens, zur Präsentation von Projekt-, Seminar- und Forschungsarbeiten, zum Austausch und zur Diskussion von Forschungsergebnissen sowie zur generellen gegenseitigen Unterstützung genutzt wird, wurde im Digital Open Learning Lab entwickelt. Zusammen mit Studierenden werden hierfür Anwendungen iterativ entwickelt, in realen Kommunikations- und Arbeitssettings erprobt, verbessert und implementiert.

Digital Open Learning Lab:
Dr. Elisabeth Kaliva, Vitus Schuhwerk

Im RISO Lab der KISD haben Studierende die Möglichkeit, auf einem Risografen der japanischen Firma RISO zu drucken. Dieser spezielle Drucker erlaubt einerseits das relativ günstige Drucken eines Motivs in sehr hoher Auflage und andererseits das Nutzen vorgemischter Sonderfarben, die mit einem Digitaldrucker nicht nachahmbar sind. Beispielsweise können dort fluoreszierende Sonderfarben in Grün, Orange oder Pink gedruckt werden. Zusätzlich hat der RISO einige umweltschonende Vorteile: Die Farben werden auf Sojabasis hergestellt, enthalten daher keine Silikate oder Petroleum und müssen außerdem beim Drucken nicht erhitzt werden, wodurch bei jedem Druck Strom eingespart wird. Das Papier, welches im RISO Lab angeboten wird, besteht selbstverständlich auch zu 100% aus recyceltem Material.

Der Risograf liegt technisch auf der Schwelle zwischen analogem Siebdruck und digitalem Offsetdruck. Er druckt von einer digitalen Datei, allerdings erstellt er von dieser aus einen physischen „Master“. Durch diesen presst er die Tinte von einer Rolle auf das Papier. Dieser Vorgang führt dazu, dass jeder Druck auch kleine Ungenauigkeiten, Ungleichheiten und Texturen enthält. Durch die Farbwahl und technischen Besonderheiten, erzeugt der RISO eine ganz persönliche Ästhetik, die ihn zu einem einzigartigen Druckwerkzeug macht. Studierende können im RISO Lab mit den Interaktionen von Farben und Papier experimentieren und Plakate, Broschüren, Flyer oder sogar ganze Magazine drucken.

RISO Lab:
Prof. Michael Gais, Typografie und Layout
Moritz von Laufenberg (Studentischer Tutor)

Im Writing Lab steht die intensive Arbeit an eigenen Texten im Vordergrund, die der theoretischen Reflexion, der Wissensgenerierung, der Hervorbringung gestalterischer Ideen und der transdisziplinären Verständigung über Entwurfsprozesse dient. Das Writing Lab unterstützt Studierende in ihren Textvorhaben durch individuelle Betreuung in Einzel- und Gruppengesprächen. Die Teilnehmer:innen erproben und entwickeln Konzepte, Medien und Praktiken wissenschaftlichen und kreativen Schreibens – von der freien Textskizze über wissenschaftliche Fragestellungen und Methodenentwicklungen, Untersuchungsperspektiven und Auswertungen bis hin zu literarischen Gestaltungen und innovativen Kommunikationsformen.

Writing Lab: Daniela Meinhardt

Die gestalterische Auseinandersetzung im Print Studio vermittelt ein grundlegendes Verständnis für die digitalen Prozesse  der Produktion von Printmedien sowie für die technischen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen. Die Studierenden lernen die medienspezifischen Besonderheiten der Druckvorstufe kennen und experimentieren mit verschiedenen Ausgabemedien. Eine studentische Hilfskraft eröffnet den Studierenden den Zugang zu den Ausgabegeräten. Eine Auswahl von Ausgabematerialien steht zur Verfügung.

Print Studio: Clemens Wahlig

Das Service Design Lab versteht sich als Raum zur Anwendung von Service-Design-Prinzipien und –Methoden innerhalb der KISD. Es bietet den Studierenden ein ideales Umfeld für die interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Austausch von Ideen mit Kommiliton:innen, mit Expert:innen aus anderen Fachbereichen oder mit Nutzer:innen in verschiedenen Formaten und Settings. Das Lab ermöglicht, den Studierenden den Service-Design-Prozess zu erlernen, in realen Projekten umzusetzen und so praktische Erfahrungen bei der Gestaltung von Lösungen zu sammeln, die den Bedürfnissen verschiedener Interessengruppen gerecht werden. Das Labor ist mit verschiedenen Tools, Methoden, Templates und Ressourcen ausgestattet, die es den Studierenden ermöglichen, innovative Lösungen zu entwerfen und erste Prototypen zu erstellen.

Ein wichtiger Bestandteil des Service Design Labs ist das Forschen, bei dem Service Design als Disziplin weiterentwickelt wird. In verschiedenen Kontexten werden neue Themenfelder und Initiativen identifiziert, Methodiken und Prozesse angepasst und somit neue Möglichkeiten für Service Designer:innen erkundet.

Service Design Lab:
Prof. Birgit Mager
Katja Trinkwalder