Die Vorstellung, durch Gestaltung alternative Möglichkeiten der Teilhabe an Stadt und Gesellschaft zu eröffnen, steht im Mittelpunkt der Forschungskooperation »Die unsichtbare Stadt« mit der Stadt Köln.

Das gemeinsame Forschungsvorhaben nimmt die Zwischennutzung des Kölner Ebertplatzes in den Blick. Mit dem Ziel, die verdeckten Potenziale dieses umstrittenen Ortes freizulegen und zu entwickeln, werden vor allem die informellen Aneignungen, die sozialen und atmosphärischen Milieus, die nicht sichtbaren Infrastrukturen und raumzeitlichen Ordnungen des Platzes untersucht. Politische und räumliche Fragestellungen sind Gegenstand gestalterischer Interventionen sowie öffentlicher Ausstellungen und Konferenzen am Platz. Projektarbeiten entstehen in direkter Begegnung mit den lokalen Akteur:innen am Platz. Die Platznutzer:innen werden durch die Arbeiten aufgefordert, sich mit dem Gebrauch und den Möglichkeiten des Ebertplatzes auseinanderzusetzen und an der Produktion des Raumes mitzuwirken.

Professor:innen
Prof. Dr. Carolin Höfler

Mitarbeiter:innen
Christina Radermacher und Julian Hoffmann

Weitere beteiligte Wissenschaftler:innen
Johannes Geyer und David Morsi, Stadt Köln sowie Mario Frank, TH Köln

Projektpartner:innen
Stadt Köln – Stadtplanungsamt, Stadtraummanagement, Kunstraum »Tiefgarage«, Kunstraum »Gemeinde Köln« und Forschungsstelle »Echtzeitstadt | Real-Time City« der TH Köln

Gefördert durch
Stadt Köln

Laufzeit
15.08.2019 – 31.12.2021

Aktivitäten
Ausstellung im Kunstraum »Tiefgarage«, Köln und KISDconference in der Alten Feuerwache Köln – Sozial. Politisch, Kulturell, 17.01.2020

Bild: »Point Cloud Ebertplatz« von Tamara Bertran, Marco Bodenstein und Claus Daniel Herrmann