Das interdisziplinäre Projekt »Open Universities – Stadt der partizipativen Visionen« untersucht Praktiken des An- und Ausschließens digitaler sozialer Netzwerke in urbanen Räumen sowie deren Potenzial für die Produktion von Wissen/schaft.

Wie beeinflussen digitale Technologien, Datenströme und Informationen die Stadtgesellschaft und ihre Räume? Welche urbanen Wirklichkeiten werden durch sie geschaffen? Wie werden diese Wirklichkeiten von Bürger:innen, Bewohner:innen und Stadtnutzer:innen wahrgenommen und reflektiert? Wie können sie zur Genese neuer Wissenspraktiken und Formen der Teilhabe beitragen? Welche neuen Räume des gemeinsamen Lernens eröffnen sie? Wie können Hochschulen anders organisiert werden und ein kreatives Mitgestalten an der Stadt, der Gesellschaft und in der Politik fordern? Die hierdurch angeregten Diskussionen münden in die Frage nach der Zukunft des Wissens und der Teilhabe im postdisziplinären Zeitalter sowie nach den Möglichkeiten, alteuropäische Formen und Praktiken der Welterschließung und -beschreibung zu ›ver-lernen‹ und Methoden des Erkennens, Kritisierens und Entwerfens neu zu denken.

Professor:innen
Prof. Dr. Carolin Höfler, TH Köln und Prof. Dr. Stefan Kramer, Universität zu Köln

Mitarbeiter:innen
Dr. Martin Müller, Universität zu Köln, Daniela Meinhardt, Mario Frank und Julian Hoffmann, TH Köln; Simon Meienberg, Stipendiat im DFG-Graduiertenkolleg »anschließen – ausschließen«

Projektpartner:innen
Universität zu Köln

Gefördert durch
RheinEnergie Stiftung

Laufzeit
01.03.2021 – 28.02.2023

Aktivitäten
Seminar: Glossar zu Praktiken des experimentellen Lernens

Bild: Urbane Intervention im Rahmen des Projekts »Die unsichtbare Stadt« am Ebertplatz in Köln von Carolin Höfler